Sturm und Drang

Die Epoche des Sturm und Drang dauerte etwa von 1765 bis 1785. In dieser Zeit wollten viele junge Dichter ihre Gefühle und ihre Individualität ausdrücken. Sie wandten sich gegen die strengen Regeln der Aufklärung, in der Vernunft und Ordnung im Mittelpunkt standen.

Im Sturm und Drang ging es vor allem um Freiheit, Emotionen und Selbstbestimmung. Die Autoren glaubten, dass jeder Mensch ein schöpferisches Genie ist, das sich frei entfalten darf. Auch die Natur spielte eine wichtige Rolle, denn sie spiegelte oft die Gefühle der Menschen wider.

Typische Themen dieser Epoche sind Liebe, Leidenschaft, Rebellion und Kritik an Autoritäten. Die Sprache der Texte ist gefühlsbetont, leidenschaftlich und manchmal sogar wild.

Zu den bekanntesten Schriftstellern gehören Johann Wolfgang von Goethe (Die Leiden des jungen Werther) und Friedrich Schiller (Kabale und Liebe).

Der Sturm und Drang war also eine Zeit, in der junge Menschen ihre Freiheit suchten und mutig gegen Regeln und Zwänge auftraten.

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