Das Thema Exilliteratur in der NS-Zeit (ca. 1933–1945) markiert eine Brücke zwischen Verfolgung, Flucht und dem späteren Gedächtnis. Die Epoche ist geprägt von politischer Repression, Widerstand, Fluchtbewegungen und der Suche nach Freiheit in einer eingeschränkten Medienlandschaft.
In der Literatur stand direkte Regime Kritik oft unter Druck im Exil entstanden Texte in mehreren Sprachen (Französisch, Englisch, Spanisch) in Frankreich, Großbritannien, USA, Mexiko. Wichtige Themen: Verfolgung, Verlust der Heimat, Identität, Mut, Erinnerung und Verantwortung von Kunst unter Repression. Gattungen: Essays, Romane, Gedichte, autobiografische Schilderungen, politische Pamphlete.
Bedeutende Autoren: Thomas Mann, Bertolt Brecht, Stefan Zweig, Anna Seghers, Alfred Döblin, Lion Feuchtwanger, Erika Mann.
Historisch kennzeichnen: Zensur, Verfolgung jüdischer Schriftsteller, Exil in Ausland, Auseinandersetzung mit der NS-Ideologie. Gegen Ende: Nachkriegsdebatten, Wiederaufbau von Kulturinstitutionen, kollektives Gedächtnis, Neubewertung von Freiheit und Demokratie.
