Die Aufklärung war eine Epoche im 17. und 18. Jahrhundert, in der die Menschen begannen, ihr Leben und die Gesellschaft mit Vernunft zu betrachten. Sie wollten nicht mehr blind den Vorgaben von Kirche oder Adel folgen, sondern sich eine eigene Meinung bilden. Der Philosoph Immanuel Kant fasste diesen Gedanken in den Satz: „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.“
Wichtige Ideen der Aufklärung waren Freiheit, Toleranz und Gleichheit. Die Menschen sollten selbst entscheiden dürfen, was sie denken und glauben. Bildung spielte einer große Rolle, weil sie den Weg zu Unabhängigkeit und Fortschritt eröffnete.
Denker wie Voltaire,Rousseau und Lessing verbreiteten diese neuen Vorstellungen und stellten alte Machtstrukturen in Frage. Ihre Ideen beeinflussten Politik, Wissenschaft und Gesellschaft und trugen später sogar zu großen Veränderungen wie der Französischen Revolution bei.
Die Aufklärung war damit der Beginn einer Zeit, in der Vernunft, Wissen und persönliche Freiheit immer wichtiger wurden.
