Trümmerliteratur

Die Trümmerliteratur entstand direkt nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland. Viele Autoren beschrieben darin das schwere Leben in den zerstörten Städten. Die Menschen hatten kaum etwas zu essen, viele Häuser waren kaputt, und viele Familien waren getrennt. Die Texte heißen „Trümmerliteratur“, weil sie zeigen, wie das Land und die Gesellschaft in Trümmern lagen.

Wichtige Themen dieser Literatur sind das Überleben im Alltag, die Frage nach Schuld und Verantwortung und der Versuch, eine neue Ordnung und Demokratie aufzubauen. Oft wird auch gezeigt, wie unterschiedlich sich BRD und DDR entwickelten.

Bekannte Autoren der Trümmerliteratur sind Wolfgang Borchert, Heinrich Böll und Arno Schmidt. Sie schrieben über die Gefühle der Menschen, ihre Hoffnung, aber auch ihre Angst und Verzweiflung. Die Trümmerliteratur ist wichtig, weil sie zeigt, wie Deutschland nach der totalen Zerstörung wieder neu beginnen musste.

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