Realismus

Der Realismus ist eine literarische Epoche, die in der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ende des Jahrhunderts reicht. Sie legt den Fokus auf eine möglichst wirklichkeitsnahe Darstellung der Gesellschaft und des Alltagslebens. Typische Merkmale sind:

– Detailtreue und präzise Beschreibungen
– Objektivität und Klarheit
– Konzentration auf das bürgerliche Leben
– Darstellung von sozialen und gesellschaftlichen Problemen
– Verzicht auf Idealisierung und Romantisierung

**Geschichtlicher Hintergrund:**
Der Realismus entstand in einer Zeit des politischen Umbruchs, geprägt durch die Revolutionen von 1848 und die Industrialisierung. Die soziale und wirtschaftliche Entwicklung führte zu einem zunehmenden Interesse an der realistischen Darstellung des menschlichen Alltags und gesellschaftlicher Strukturen.

**Wichtige Personen:**

– **Theodor Fontane**: [Link zu mehr Informationen](https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Fontane)
– **Gottfried Keller**: [Link zu mehr Informationen](https://de.wikipedia.org/wiki/Gottfried_Keller)
– **Theodor Storm**: [Link zu mehr Informationen](https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Storm)

**Beispielliteratur:**

– *Effi Briest* von Theodor Fontane
– *Der grüne Heinrich* von Gottfried Keller
– *Der Schimmelreiter* von Theodor Storm

Der Realismus schuf ein genaues Abbild der Gesellschaft seiner Zeit und legte den Grundstein für spätere Entwicklungen in der Literatur.

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