Mittelalter

Das Mittelalter (ca. 500–1500 n. Chr.) bildet die Übergangszeit zwischen Antike und Neuzeit. Die Epoche war geprägt von einer christlich geprägten Weltanschauung, einer ständischen Gesellschaftsordnung (Klerus, Adel, Bauern) und der großen Macht der Kirche.

In der Literatur stand anfangs die mündliche Überlieferung im Vordergrund, später wurden Texte in Latein und Mittelhochdeutsch verfasst. Wichtige Themen waren Glaube, Tugend, Ehre, Liebe und Ritterlichkeit. Typische Gattungen waren das Heldenepos (z. B. Nibelungenlied), die Minnelyrik und der höfische Roman.

Bedeutende Autoren sind Walther von der Vogelweide, Hartmann von Aue, Wolfram von Eschenbach, Gottfried von Straßburg und Hildegard von Bingen.

Geschichtlich kennzeichnen das Mittelalter Feudalismus, Kreuzzüge, Städtegründungen und die Herrschaft großer Könige wie Karl der Große. Gegen Ende der Epoche kündigte sich mit der Renaissance der Beginn der Neuzeit an.

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